Die perfekte To-Do-Liste?

Die perfekte To-Do-Liste? Gibt es die überhaupt?

Perfekte To Do Liste

Ich denke nicht, aber ich habe im Laufe der letzten Jahre ein System entwickelt, das für mich ganz gut funktioniert und heute möchte ich einige Tipps mit euch teilen, wie ihr eure Listen vielleicht etwas effizienter machen könnt.

Ich selbst bin ein absoluter To-Do-Listen Freak, aber ich habe es anfangs maßlos übertrieben! Das Ergebnis waren ellenlange Listen, von denen ich nicht einmal die Hälfte überhaupt zeitlich schaffen konnte und ich kann euch sagen, es ist unendlich frustrierend, wenn man am Ende des Tages das Gefühl hat, überhaupt nichts geschafft zu haben.

img_4597

Daher ist mein erster und zugleich auch wichtigster Tipp: haltet es überschaubar! Anfangs ist das vielleicht etwas schwierig, aber ihr werdet nach kürzester Zeit wissen für welche Aufgaben ihr wie viel Zeit braucht und je nachdem könnt ihr euch ja auch ausrechnen, was machbar ist und was eher utopisch ist für einen Tag.

Falls das mit dem kurz halten mal nicht so gut funktioniert bei mir, dann versuche ich die Punkte wenigstens alle auf mehrere Tage aufzuteilen, damit ich immer noch das Gefühl habe, meine Listen zu kontrollieren und sie schaffen zu können. Ich persönliche habe nämlich schon oft feststellen müssen, dass To-Do-Listen tatsächlich auch zu etwas Negativem werden können, wenn man dauernd das Gefühl hat sein Pensum nicht zu erreichen.

Ein weiterer sehr wichtiger Tipp ist es, Prioritäten zu setzen. Wer kennt das nicht? Man fängt bewusst einfach mal mit der kürzesten, einfachsten Aufgabe an und macht quasi alles von der Liste, bis auf den wichtigsten Punkt, der vielleicht mit am meisten Arbeit verbunden ist. Diese Art der Prokrastination hat mich sehr lange begleitet und für mich funktioniert es am besten, wenn ich mir einfach die drei wichtigsten Punkte von meiner Liste raus suche und diese dann je nach Wichtig- bzw. Dringlichkeit priorisiere.

Ich versuche dann auch mir die wichtigste Aufgabe für den Zeitraum am Tag einzuplanen, an dem ich am produktivsten bin. Für mich ist das immer morgens, aber das ist natürlich bei jedem Menschen völlig individuell. Aber glaubt mir, wenn ich bereits morgens den wichtigsten Punkt meiner Liste abgehakt habe, ist das ein super und ich habe jedes Mal das Gefühl, dass das ein produktiver Tag wird!

img_4598

Der dritte Tipp, den ich euch geben kann, ist auf jeden Fall die einzelnen Punkte genau zu benennen. Wenn ich zum Beispiel nur aufschreibe „Hausarbeit“ stehe ich vor einem riesen Berg an Arbeit, der alles mögliche bedeuten könnte. Benenne ich die einzelnen Schritte aber konkret, wie zum Beispiel „Quellensuche“, „Internetrecherche“, etc. dann sind das wieder kleinere Häppchen, die sehr viel machbarer sind. Zudem behalte ich so auch immer genau den Überblick über was schon getan ist und was noch zu erledigen ist.

Was für mich auch sehr gut funktioniert, ist meine To-Do-Listen am Vortag zu schreiben. Abends bevor ich dann tatsächlich Schlafen gehe, nehme ich mir noch 5 Minuten Zeit und schreibe meine Liste für den nächsten Tag. So schwirrt mir dann nachts nicht noch irgendwas im Kopf herum, das ich auf keinen Fall vergessen darf, weil ich es ja bereits aufgeschrieben habe. Abgesehen davon kann man etwas das man schon aufgeschrieben hat, nicht mehr so leicht verdängen.

Zum Schreiben an sich gibt es natürlich auch gefühlt 100 Varianten. Ich bevorzuge tatsächlich noch meine handschriftlichen To-Do-Listen, aber es gibt auch sehr viele Apps, die wirklich super gut funktionieren und natürlich für unterwegs sehr praktisch sind. Aber auch hier muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, was am besten für einen funktioniert.

Schreibt ihr noch handschriftliche To-Do-Listen oder seid ihr bereits deutlich digitalisierter als ich?

 

Bye, bye im September!

All Night Long

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.