Ein Motivationstief überwinden

Hallo ihr Lieben!

Wer kennt das nicht? Man steht morgens auf und ist noch guter Dinge, dann setzt man sich an den Schreibtisch und sieht die lange To-Do-Liste oder den übermäßig großen Haufen an Büchern bzw. Skripten, die man noch durcharbeiten muss und die Motivation ist auf einen Schlag völlig weg, aber wirklich „Auf nimmer Wiedersehen“ weg.

Perfekte To Do Liste

An diejenigen von euch, die das überhaupt nicht kennen, kann ich nur meine tiefste Bewunderung aussprechen, denn ich kenne es leider nur allzu gut. Aber solange man das nicht zur Gewohnheit werden lässt und sich nicht nur von Tief zu Tief hangelt, ist das meiner Meinung nach völlig normal. Wenn ich merke, dass wirklich überhaupt nichts mehr geht, dann versuche ich aber doch immer wieder mich selbst zu überlisten und doch wenigstens zu ein bisschen Arbeit zu motivieren.

Das erste, was ich mache, wenn wirklich nichts mehr geht, ist eine Pause! Aber keine 5 Minuten mal kurz was anderes machen, sondern wirklich den Kopf frei bekommen. Entweder gönne ich mir eine Folge meiner Lieblingsserie oder ich zieh mich warm an und mache einfach einen ausgedehnten Spaziergang. Für mich wirkt vor allem der Spaziergang sehr oft Wunder, weil ich danach wieder voller Energie und Tatendrang bin.

Abgesehen davon versuche ich auch immer darauf zu achten nicht zu lange am Stück zu lernen. Niemand kann mir erzählen, dass er oder sie 8 Stunden am Tag durchlernt und danach auch noch alles weiß. Jeder ist unterschiedlich aufnahmefähig und man sollte das individuell anpassen. Für mich funktionieren 2-3 Stunden am Stück sehr gut, aber alles was darüber hinausgeht ohne Pause behalte ich sowieso nicht, deshalb versuche ich auch auf mein Pensum zu achten und somit das meiste aus der Zeit, in der ich konzentriert bin herauszuholen.

Manchmal schiebt man Aufgaben auch einfach ewig vor sich her, weil sie einem nicht so leicht von der Hand gehen oder eben nicht sonderlich angenehm sind. In diesen Fällen kann man sich dann im Nachhinein ja für die geschaffte Aufgabe belohnen, egal ob das jetzt mit einem Stück Kuchen, einem neuen Buch oder vielleicht etwas Größerem ist, eine kleine Belohnung hin und wieder hat noch nie geschadet!

An Tagen, an denen ich aber merke, dass ich wirklich nur meine Zeit irgendwie vertrödle und sowieso nichts mache, stelle ich mir immer einen etwa 30-minütigen Timer. Für mich funktioniert das super, da ich quasi einen Deal mit mir selbst abschließe, dass ich jetzt einfach alles, was ich in diesen 30 Minuten schaffe, konzentriert abarbeite und sobald der Timer klingelt, war es das für mich. Das ist für mich persönlich absolut motivierend, da 30 Minuten durchaus machbar sind, ein ganzer Tag aber unglaublich lange erscheinen kann. Es ist auch schon oft vorgekommen, dass ich nach den 30 Minuten einfach weiter gemacht habe, da ich dann gut in einen Workflow hineingefunden hatte.

Wenn jetzt aber auf Biegen und Brechen absolut nichts geht und keine meiner kleinen Methoden für mich funktioniert, dann gönne ich mir auch mal einen Tag Auszeit. Man sollte sich nicht zu etwas zwingen, wenn wirklich nichts geht. Dann ist die Zeit genauso sinnvoll mit irgendeiner Entspannung verbracht und dann kann man wenigstens Energie tanken und am nächsten Tag wieder voller Elan durchstarten.

De Bruyère Paris oder mein Traum von einem Lidschatten

Aufgebraucht – November

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