Schlussstriche ziehen, sich von Dingen trennen – aber wie?

Hallo meine Lieben!

Heute soll es hier mal wieder nicht um ein Beautythema gehen, sondern eher um die Umsetzung eines meiner Jahresvorsätze, nämlich sich von Dingen zu trennen.

Vorsätze 2016 1

Ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich ein absoluter Gewohnheitsmensch bin und mich daher auch nicht wirklich von Dingen trennen kann, egal, ob es sich um eine Person oder um etwas Dingliches handelt, ich möchte immer eine zweite Chance geben und gerade bei Dingen denke ich mir jedes Mal wieder, ach vielleicht kannst du das doch noch mal brauchen oder vielleicht zeigt sich ja nach einiger Zeit, dass ich doch mit dem Produkt zurecht komme…Das bringt mich aber persönlich nicht weiter. Ich möchte mich nicht mit soviel Ballast beschweren und möchte einfach mehr darauf achten, was ich wirklich mag und was mir wirklich gut tut.

Nachdem nun ja schon 5 Monate vergangen sind, wollte ich euch heute ein kleines Update dazu geben, wie erfolgreich ich damit bisher war und vor allem, wie ich das Prinzip umgesetzt habe.

Fangen wir zunächst mit einer relativ einfachen Kategorie an: Kleidung! Ich bin ein Sammler und das kann ich leider nicht leugnen, ich kaufe Kleidung teilweise völlig planlos und bemerke dann erst zuhause, dass ich fast ein identisches Stück bereits habe, an dem womöglich auch noch das Preisschild hängt, weil ich es nie anhatte! Das konnte so beim besten Willen nicht weiter gehen, daher ein sehr einfache Prinzip hier: ich habe alle meine Kleiderbügel falsch herum in den Schrank gehängt und danach, sobald ich das Kleidungsstück einmal getragen habe. habe ich ihn wieder richtig reingehängt. Alle Kleiderbügel, die am Ende des Jahres noch falsch herum hängen werden, werde ich dann mit dem entsprechenden Kleidungsstück aussortieren. So ziehe ich viel bewusster einfach unterschiedlichere Dinge an und kann auch ehrlich genug zu mir sein, wenn mir ein Teil vielleicht doch nicht mehr so gefällt und es gleich aussortieren.

Ähnlich versuche ich es auch mit meinen Kosmetika, Schmuck, etc. zu handhaben. Ich habe zwar somit noch nicht unglaublich viel ausgemistet, aber ich benutze meine Sachen sehr viel bewusster und bin ehrlicher zu mir. Ich kann mittlerweile sagen, dass ich wirklich alle Dinge, die ich so besitze, auch tatsächlich auf dem Schirm habe und am Ende des Jahres kommt dann die große Abrechnung und ich werde dann wirklich kompromisslos die ungenutzten Dinge aussortieren.

Mir hilft es auch etwas, wenn ich die aussortierten Sachen zu Geld machen kann oder sie weiter geben kann. Ich versuche sie noch online zu verkaufen, da ich so nicht das Gefühl habe, dass ich mein Geld beim Kauf der Sache völlig verschwendet habe und jemand anderes freut sich darüber.

Bei zwischenmenschlichen Beziehungen ist das Ganze natürlich etwas schwieriger umzusetzen, aber ich stelle mir einfach nach jedem Treffen mit einem Menschen die Frage, ob ich die Zeit genossen habe und sie mir vor allem gut getan hat, wenn ich mir nicht wirklich sicher bin, dann versuche ich einfach die Treffen langsam zurückzuschrauben und wenn mir die Person dann nach einiger Zeit überhaupt nicht fehlt, dann spricht das denke ich für sich…

Ich weiß, das mag vielleicht etwas herzlos klingen, aber man sollte immer versuchen das Beste aus seiner Zeit zu machen und sich vor allem nicht für andere Menschen zu verbiegen. Wie ich schon einmal hier gesagt hatte, am Ende des Tages müsst ihr nur mit euch selbst im Reinen sein. Ihr seid nur für euch selbst verantwortlich und nicht für das Wohl der ganzen Menschheit und ich bin sehr froh darüber, dass ich mich selbst überwunden habe und tatsächlich angefangen habe, Schlussstriche zu ziehen und mehr an mich zu denken.

Aufgebraucht – Mai

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